Die Reptilien & Natur der West-Peloponnes entdecken

Entdecken & fotografieren Sie die interessantesten Tiere & Pflanzen Griechenlands!

Die pittoreske Bucht Voidokilia bei Pylos vom Paliokastro aus gesehen - eines der interessantesten Biotope Süd-Europas! Foto: (c) Benny Trapp
Die pittoreske Bucht Voidokilia bei Pylos vom Paliokastro aus gesehen - eines der interessantesten Biotope Süd-Europas! Foto: (c) Benny Trapp

Diese naturkundliche Reise ist im Besonderen für Naturfreunde ausgelegt, die gerne auch die kleinen, unscheinbaren oder ungewöhnlichen Arten beobachten oder fotografieren möchten.
Dabei kommen aber selbstverständlich auch andere, gleich ob Vögel, Insekten oder Säugetiere, bei Weitem nicht zu kurz. Ihr Reiseleiter weiß wo Flamingos rasten, die seltenen Stelzenläufer brüten, die interessantesten Orchideen wachsen oder Fledermäuse schlafen. Viele Pflanzen und Tiere, die man selbst kaum erkennen würde, entdeckt der Reptilien- und Amphibien-Spezialist Benny Trapp daher fast auf Anhieb.

Er kennt die schönsten, versteckten Landschaftsparadiese der Peloponnes-Halbinsel und führt Sie natürlich auch zu berühmten, antiken Stätten. Zu den Highlights dieser Reise gehört daher auch die erst in den letzten 20 Jahren ausgegrabene Stadt Messene.

Bei seinen Exkursionen bekommen Sie einmalige Chancen, seltene Pflanzen und Tiere aus der Nähe zu fotografieren. Als gelernter Fotograf steht Ihnen Benny Trapp mit Rat und Tat zur Seite, sodass jeder der mag, auf dieser Reise auch automatisch einen professionell geleiteten Fotokurs absolviert.

Auch Arten, bei denen mancher eher die Flucht ergreifen würde, werden durch den erfahrenen Reptilien- & Amphibien-Kenner tolle Fotomotive. Er gibt Ihnen Tipps, wie man selbst giftige Schlangen oder Skorpione sicher beobachtet und passt dabei stets gut auf, dass niemand "schlechte Erfahrungen" mit nach Hause nehmen muss.

Der angenehme Kontakt mit den (trotz der Krise) stets gastfreundlichen Griechen ist außerdem garantiert. Vom Massentourismus unberührte Dörfer laden zwischendurch stets auf einen Kaffee ein.

Auf der Reise bleibt natürlich auch Zeit für Entspannung. Wer eine Pause von der immensen Artenvielfalt der griechischen Natur braucht, kann sich an der prächtigen Küste der Umgebung erholen, zu der auch einer der gewählt schönsten Strände Europas zählt: Die bei Pylos gelegene Voidokilia (Ochsenbauchbucht).

Tag 1: Abholung / Treffen am Flughafen Athen / Fahrt nach Pylos

Der Flughafen Athen aus der Luft
Der Flughafen Athen aus der Luft
Flug über Athen
Flug über Athen
Ankunft in Athen
Ankunft in Athen

Je nachdem, wann Ihr Flug in Athen landet, treffen wir uns in der Ankunftshalle. Sollten die Gäste mit unterschiedlichen Flügen und zu unterschiedlichen Zeiten ankommen, warten wir auf Sie. Es wäre gut, wenn sich alle vor der Flugbuchung abstimmen würden, damit nicht zu große Zeiträume zwischen den Ankünften liegt. Fahrt vom Flughafen Athen über die Peloponnes nach Pylos. Eine landschaftlich schöne Route mit einigen Pausen. Je nach Wetter und Ankunftszeit der Gäste geht es auf der Autobahn oder über eine reizvolle Bergstrasse über den Taygetos. Je nach Ankunft am Hotel in Pylos bleibt Zeit zur Erholung oder es geht zeitnah zum Abendessen.

Tag 2: Der Strand Voidokilia & erste Beobachtungen

Dünen in der West-Peloponnes, Foto (c) Benny Trapp
Dünen in der West-Peloponnes, Foto (c) Benny Trapp
Sonnenaufgang in der Lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp
Sonnenaufgang in der Lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp
Flamingos in der Lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp
Flamingos in der Lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp

Nach dem Anreisetag entspannen Sie an einem der schönsten Strände Europas, der „Voidiokilia“. Riesige Sanddünen sind der Biotop zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten. Um die Jahreszeit ist der Strand noch wenig besucht und man kann dort herrlich schnorcheln. Zu sehen gibt es mit etwas Glück Barrakudas, Karettschildkröten und ab und zu einen Oktopus. Weiterhin können dort von einer Beobachtungshütte aus Silber- und Seidenreiher, mit etwas Glück auch Flamingos beobachtet werden. Dazu verschiedene Regenpfeifer und einige Dutzend andere sehr seltene Vogelarten. Am Rande der Dünen sind Griechische Landschildkröten recht häufig! Bekannt ist die Region vor allem auch für das in Europa einzigartige Vorkommen der Basiliskenchamäleons (Chamaeleo africanus), die allerdings nicht immer leicht zu entdecken sind. Trotzdem kann die erfahrene Reiseleitung im Laufe der Reise für die Beobachtung dieser Art zu 100% garantieren! Nach dem Mittagessen führt eine kurze Wanderung zu einem einsamen und romantischem Wasserfall. Hier erwarten uns neben der beschaulichen Landschaft viele Frösche verschiedener Arten, Wasserschildkröten, endemische Eidechsen und gelegentlich auch diverse Schlangenarten.

Auf dem Weg können entlang einer Wand Fossilien entdeckt werden. Gleich nebenan liegt eine kleine Orchideenwiese, auf der einige unterschiedliche Arten stehen – ein Eldorado für den Einsatz Ihres Makro-Objektivs!

Am Nachmittag und Abend haben Sie Zeit zum weiteren Entspannen. Optional bietet sich der Besuch in einem ökologischen Olivenanbau an (10 Minuten Fahrt). Von hier aus erhält man einen fantastischen Ausblick auf die gesamte Bucht von Navarino, die Lagune von Gialova und die Ruine einer alten, Fränkischen Burg aus dem 12. Jahrhundert.

Im Olivenhain selbst liegt ein alter Stall, in dem man fast immer Katzennattern, gelegentlich auch Vierstreifennattern und jederzeit dutzende Geckos und einige Fledermäuse antrifft.

Auf Wunsch ist auch eine Nachtexkursion möglich, die die Beobachtung vieler nachtaktiven Tierarten erleichtert.

Optional ist der Besuch der gemütlichen Hafenstadt Pylos!

Tag 3: Fahrt nach Polylimni / Abends Chamäleon-Beobachtung

Ein Laubfrosch an den Seen von Polylimni, Foto (c) Benny Trapp
Ein Laubfrosch an den Seen von Polylimni, Foto (c) Benny Trapp
Einer der wunderschönen Seen von Polylimny, Foto (c) Benny Trapp
Einer der wunderschönen Seen von Polylimny, Foto (c) Benny Trapp
Mit etwas Glück können Sie am Abend Basiliken-Chamäleons fotografieren! Foto: (c) Benny Trapp
Mit etwas Glück können Sie am Abend Basiliken-Chamäleons fotografieren! Foto: (c) Benny Trapp

Nach dem Frühstück führt uns der Ausflug nach Polylimni (etwa 30-40 Minuten Fahrt). Zahlreiche Wasserfälle führen hier durch ein malerisches Tal und bilden vielerorts Teiche mit glasklarem, blaugrünem Wasser. Das Springen von den steilen Felsen ist sehr beliebt, auch wenn das Wasser sehr kalt ist. Die Wanderung führt durch einen Teil der Schlucht, die an einer Stelle nur mit etwas Klettern durchquert werden kann. (Für nicht schwindelfreie Personen wird der motorisierte Transfer vom unteren zum oberen Ende der Schlucht angeboten, um die Kletterstrecke zu umgehen. Keiner kommt aber hier zu kurz). Entlang beider Wegstrecken treffen wir auf seltene und teils endemische Pflanzen und Tierarten. Es erwartet uns die endemische Spitzkopfeidechse, diverse Frösche und vielleicht auch Schlangen (Würfelnatter, Hornotter und diverse andere), vor allem aber eine einzigartige Landschaft! Während Sie die Gegend erkunden bereitet Benny Trapp das Mittagessen auf einem am Ende der Schlucht gelegenen Grillplatz vor, der direkt an einem der Teiche liegt. Lassen Sie die Beine im kalten Wasser baumeln, solange Souvlaki und Maiskolben auf dem Grillrost brutzeln.

Auf der Rückfahrt halten wir an einer alten Mine, in der gewöhnlich Siebenschläfer und Fledermäuse leben. Auch hier besteht die Möglichkeit eine fantastische Schlucht ein Stück weit zu durchwandern. Da durch diese allerdings kein Weg oder Pfad führt, muss sich dafür lokal durch Buschwerk geschlagen werden. Nach ein paar hundert Metern erwartet uns ein versteckt liegendes, römisches Aquädukt (sehenswert!). Direkt darunter findet man mit etwas Glück auch „Falltürspinnen“ und die riesigen Raubheuschrecken (Saga hellenica). In den Steilwänden brüten Uhu und Schleiereule! Wer sich den Weg durch die wilde Schlucht nicht erkämpfen will oder kann, wird vorher wahlweise in Pylos (Einkauf/Kaffee/Rundgang) oder am Hotel abgesetzt.

Abschließend begeben wir uns noch auf Chamäleon-Suche. Denn die seltenen Reptilien leben unter anderem gleich neben unserer Unterkunft!

Nach dem gemeinsamen Abendessen wird eine etwa zweistündige Nachtexkursion angeboten, bei der zahlreiche interessante Tiere beobachtet werden können.

4 Tag: Bäder Kaifa & Olympia

Der Kaiaffasee ist ein interessantes Biotop für viele Reptilien- und Amphibienarten, Foto (c) Benny Trapp
Der Kaiaffasee ist ein interessantes Biotop für viele Reptilien- und Amphibienarten, Foto (c) Benny Trapp
Ein Wasserfrosch am Kaiaffasee, Foto (c) Benny Trapp
Ein Wasserfrosch am Kaiaffasee, Foto (c) Benny Trapp
Eine Würfelnatter jagdt nach kleinen Amphibien und Insekten im Kaiaffasee, Foto (c) Benny Trapp
Eine Würfelnatter jagdt nach kleinen Amphibien und Insekten im Kaiaffasee, Foto (c) Benny Trapp

Nach dem frühen Frühstück machen wir einen Ausflug zum Kaiafa-See (etwa 1,5-2 Stunden Fahrt). An den dortigen Heilbädern (Schwefelquellen) kommen wir Sumpf- und Waserschildkröten (Emys orbicularis & Mauremys rivulata) besonders nahe! Sie lassen sich hier selbst von Hand füttern. An den Felsen brüten Felsenkleiber, im See schwimmen Würfelnattern und in den Gräben tummeln sich unendlich viele Frösche. Danach führt ein kurzer Fußmarsch barfuß in eine kleine, völlig unbekannte Schlucht. Viele Eidechsen und einige Schlangen, Schmetterlinge, Prachtlibellen erwarten uns hier, vor allem aber bezaubernde Landschafts-Eindrücke

Auf der Weiterfahrt nach Strofilia besuchen wir auf Wunsch die berühmte Ausgrabungsstätte von Olympia*. Die Ankunft des nächsten Ziels ist kurz vor oder nach Sonnenuntergang zu erwarten. Eine Nachtexkursion ist hier aber ein ganz besonderes Erlebnis! Eines der gigantischsten Laubfroschkonzerte Europas, die Suche nach Syrischen Schaufelkröten, mögliche Beobachtung von Ringel- und Würfelnatter (mit etwas Glück auch Sandboas) und vielen anderen Arten, bleibt unvergesslich. Übernachtung vor Ort.

*Optional können Sie sich vor Ort einen offiziellen Führer für die Ausgrabungen mieten. Benny Trapp ist aus rechtlichen Gründen nur ein Begleiter. Es gibt aber vor Ort und im Internet ausreichend Infomaterial über das antike Olympia.

Tag 5: Die Lagune von Strofilia

Das Feuchtgebiet Strofilia ist eines der reichsten Biotope, Foto (c) Benny Trapp
Das Feuchtgebiet Strofilia ist eines der reichsten Biotope, Foto (c) Benny Trapp
Ein griechischer Wasserfrosch im See von Strofilia, Foto (c) Benny Trapp
Ein griechischer Wasserfrosch im See von Strofilia, Foto (c) Benny Trapp
Ein Nachtreiher in Strofilia, Foto (c) Benny Trapp
Ein Nachtreiher in Strofilia, Foto (c) Benny Trapp
Ein Rallenreiher im Feuchtgebiet Strofilia
Ein Rallenreiher im Feuchtgebiet Strofilia
Ein schmetterlingshafter Hautflügler, Foto (c) Benny Trapp
Ein schmetterlingshafter Hautflügler, Foto (c) Benny Trapp
Eine Zwergdommel in Strofilia, Foto (c) Benny Trapp
Eine Zwergdommel in Strofilia, Foto (c) Benny Trapp
Eine Hornotter entdeckt man selbst so gut wie nie. Mit Benny Trapp, der auch das Foto gemacht hat, ist es fast garantiert.
Eine Hornotter entdeckt man selbst so gut wie nie. Mit Benny Trapp, der auch das Foto gemacht hat, ist es fast garantiert.
Eine junge griechische Landschildkröte, Foto (c) Benny Trapp
Eine junge griechische Landschildkröte, Foto (c) Benny Trapp

Nach dem Frühstück sind wir im Gebiet von Strofilia unterwegs. Rund um die Lagune liegen weiträumige Orchideenstandorte, Feuchtwiesen, Überschwemmungszonen, Sanddünen und ein einzigartiger Pinienwald. Die Artenliste des Schutzgebietes ist schier unglaublich! Sichtungen fast aller rezenten Reptilien-Arten sind praktisch garantiert. Zu diesen gehören unter anderem:

Griechische Landschildkröte, Breitrandschildkröte, Europ. Sumpfschildkröte, Scheltopusik, Johannisechse, Würfelnatter, Ringelnattern, Äskulapnattern, Balkan-Zornnattern, Hornottern, Riesensmaragdeidechse, Taurische Eidechse, u.v.m.

In der Lagune selbst stehen zudem praktisch ganzjährig Flamingos, aber auch andere sehr seltene Vögel, von denen viele nicht mal den Namen kennen (z.B. Brachschwalben).

Stelzenläufer
, Wiedehopf und verschiedene Reiher (Rallenreiher, Nachtreiher, Silberreiher, Seidenreiher…) sind extrem häufig! April/Mai ist noch Zugzeit. Oft sieht man daher auch Bienenfresser, die auf dem Peloponnes eigentlich nicht brüten.

Der gesamte Tag wird im Pinienwald und am Rand der Lagune Strofilia verbracht. Wer sich für Reptilien, Vögel oder Orchideen begeistert, wird jede Sekunde genießen!

Abends Essen und Rückfahrt zum Hotel in Gialova/Pylos.

Tag 6: Besuch des antiken Messene

Das Arkadische Tor in Alt-Messene gehört zu einer der längsten, erhaltenen Stadtmauern aus der Antike, Foto (c) Tobias Schorr
Das Arkadische Tor in Alt-Messene gehört zu einer der längsten, erhaltenen Stadtmauern aus der Antike, Foto (c) Tobias Schorr
Blick auf die Landschaft von Alt-Messene und die Stadtmauer, Foto (c) Tobias Schorr
Blick auf die Landschaft von Alt-Messene und die Stadtmauer, Foto (c) Tobias Schorr
Das antike Odeon von Alt-Messene, Foto (c) Tobias Schorr
Das antike Odeon von Alt-Messene, Foto (c) Tobias Schorr

Nach dem Frühstück geht es zu einer der schönsten antiken Ausgrabungen des Peloponnes, in die Ebene von Messenien. Am Dorf Mavromati wurde in den letzten 20 Jahren die Stadt Messene ausgegraben. Mit etwas Glück werden wir auch dort und auf dem Weg dorthin Schlangen und Echsen am Wegrand beobachten können. Ganz zu schweigen von den Landschildkröten... Zu sehen gibt es aber für jeden immer etwas, das sei an dieser Stelle versprochen! Pause in einem kleinen Café im Dorf Mavromati.

Tag 7: Vogel- & Reptilien-Beobachtung in der Umgebung von Pylos

Antike Ruinen an der Lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp
Antike Ruinen an der Lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp
Die Sanddünen an der Voidokilia-Bucht, Foto (c) Benny Trapp
Die Sanddünen an der Voidokilia-Bucht, Foto (c) Benny Trapp
Eine seltene Eidechsennatter, Foto (c) Benny Trapp
Eine seltene Eidechsennatter, Foto (c) Benny Trapp
Das ist Glück! So nahe kommt man einem Scheltopusik extrem selten! Foto (c) Benny Trapp
Das ist Glück! So nahe kommt man einem Scheltopusik extrem selten! Foto (c) Benny Trapp
Ein Springfrosch, Foto (c) Benny Trapp
Ein Springfrosch, Foto (c) Benny Trapp
Abends kann man auch Steinkäuze beobachten, Foto (c) Benny Trapp
Abends kann man auch Steinkäuze beobachten, Foto (c) Benny Trapp
Vogelbeobachtung in der lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp
Vogelbeobachtung in der lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp
Fischadler über der Lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp
Fischadler über der Lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp

Nach dem Frühstück Vogelbeobachtung aus einer der Beobachtungshütten. Spezialisten können jederzeit (am besten vor dem Frühstück) das Tarnzelt von Benny Trapp benutzen, um beispielsweise den Eisvogel aus wenigen Metern Entfernung vor die Linse zu bekommen! Später besichtigen wir Paliokastro, eine fränkische Burg aus dem 12. Jahrhundert. Der Blick von hier oben auf Pylos und die Voidokilia ist unvergesslich. Auf dem Weg nach oben erwarten uns selbstverständlich auch wieder viele Vögel und Reptilien (auch einige Schildkröten) und Mykenische Ruinenreste der versunkenen Stadt Pylos (ursprünglicher Standort der antiken Stadt). Ein kurzer Ausflug von hier in die Höhle des Nestor (5 Minuten zu Fuß von der Burg) ist optional, aber empfehlenswert. Der Weg zur Burg ist bei gegebenem Klima für manchen recht anstrengend, sicher aber nicht unüberwindlich. Ein Badetag im Chamäleongebiet schließt die Tour daher auch sicher auf angenehme Weise ab. Aber selbst hier gibt es genügend Tiere und Pflanzen zu entdecken. Wer will, kann mit Benny Trapp einen Rundgang um die Lagune machen (es führt ein Damm hindurch) um Stelzenläufer und andere seltene Vögel aus nächster Nähe zu erleben!

Tag 8: Entdeckung der Tier- und Pflanzenwelt der Mani

So sieht der Frühling in der steinigen Mani aus, Foto (c) Benny Trapp
So sieht der Frühling in der steinigen Mani aus, Foto (c) Benny Trapp
Steinweg in der Mani, Foto (c) Benny Trapp
Steinweg in der Mani, Foto (c) Benny Trapp
Viele der Mani-Dörfer wurden verlassen und werden nun durch Ausländer renoviert und erhalten, Foto (c) Benny Trapp
Viele der Mani-Dörfer wurden verlassen und werden nun durch Ausländer renoviert und erhalten, Foto (c) Benny Trapp
Die Mani beherbergt zahlreiche, uralte byzantinische Kapellen, Foto (c) Benny Trapp
Die Mani beherbergt zahlreiche, uralte byzantinische Kapellen, Foto (c) Benny Trapp
Eine der vielen Orchideen auf der Mani, Foto (c) Benny Trapp
Eine der vielen Orchideen auf der Mani, Foto (c) Benny Trapp
Eine seltene Ragwurz aus der Region Mani, Foto (c) Benny Trapp
Eine seltene Ragwurz aus der Region Mani, Foto (c) Benny Trapp
Eine Riesensmaragdeidechse, Foto (c) Benny Trapp
Eine Schlanknatter, Foto (c) Benny Trapp
Eine Schlanknatter, Foto (c) Benny Trapp
Eine Peloponnes-Mauereidechse, Foto (c) Benny Trapp
Eine Peloponnes-Mauereidechse, Foto (c) Benny Trapp
Auch Raubheuschrecken kann man beobachten, Foto (c) Benny Trapp
Auch Raubheuschrecken kann man beobachten, Foto (c) Benny Trapp
Die Vierstreifennatter, Foto (c) Benny Trapp
Die Vierstreifennatter, Foto (c) Benny Trapp
Die Balkanzornnatter aus der Mani, Foto (c) Benny Trapp
Ein häufiger Skorpion der Peloponnes, Foto (c) Benny Trapp
Ein häufiger Skorpion der Peloponnes, Foto (c) Benny Trapp
Einer der größten Skorpione der Peloponnes (lurus difforeus), Foto (c) Benny Trapp
Einer der größten Skorpione der Peloponnes (lurus difforeus), Foto (c) Benny Trapp
Es ist ein besonderes Abenteuer, nachts mit der UV-Lampe nach Skorpionen zu suchen! Foto (c) Benny Trapp
Es ist ein besonderes Abenteuer, nachts mit der UV-Lampe nach Skorpionen zu suchen! Foto (c) Benny Trapp
Mit der UV-Lampe die nächtliche Welt der Peloponnes entdecken! Foto (c) Benny Trapp
Mit der UV-Lampe die nächtliche Welt der Peloponnes entdecken! Foto (c) Benny Trapp

Nach dem Frühstück Fahrt auf die Mani mit Pause in der sehr ursprünglichen und gemütlichen Hafenstadt Kardamili. Zum Mittagessen halten wir mitten auf der Mani in Areopoli. Bis dahin gilt „der Weg ist das Ziel", denn die einzigartige Landschaft der inneren Mani ringt uns sicher mehrere Foto-Pausen ab.

Die nur sehr kurze Weiterfahrt bringt die Gruppe in das vermutlich orchideenreichste Gebiet auf der Mani. Hier halten wir an einem traditionellen Steinhaus-Dorf. Die Region ist aber nicht nur ideal für Orchideen, sondern auch ein Top-Fundort zahlreicher Reptilien und ohnehin eine der schönsten Landschaften der Peloponnes. Später geht es weiter in das kleine Hafendorf Kotronas, mit einer Kaffeepause und der Möglichkeit, Schlangen zu beobachten und zu fotografieren. Auf der Fahrt zum Hotel sehen wir am Straßenrand verschiedene Steinschmätzer-Arten, Blaumerlen und Steinrötel, vielleicht auch Eleonorenfalken, Steinkäuze und den Wiedehopf! Abends gibt es eine einmalige Möglichkeit, mit einer UV-Lampe fluoriszierende Skorpione zu entdecken.

In der Umgebung von Areopolis leben alle drei bekannten Skorpion-Arten Griechenlands, auch die wirklich riesigen Skorpione (Iurus dufoureius). Nachts rufen hier Schakale aus den Bergen (ein tolles Erlebnis, vergleichbar mit Wolfsgeheule).

Tag 9: Rundfahrt auf der Mani und Gythion

Derr pittoreske Hafen von Gythion ist unser letztes Ziel, Foto (c) Tobias Schorr
Derr pittoreske Hafen von Gythion ist unser letztes Ziel, Foto (c) Tobias Schorr
Die Kapelle Agios Petros auf der Insel Marathonisi bei Gythion, Foto (c) Tobias Schorr
Die Kapelle Agios Petros auf der Insel Marathonisi bei Gythion, Foto (c) Tobias Schorr
Fischernetze trocknen am Hafen von Gythion, Foto (c) Tobias Schorr
Fischernetze trocknen am Hafen von Gythion, Foto (c) Tobias Schorr
Das typische Turmdorf der Mani Vathiy, Foto (c) Tobias Schorr
Das typische Turmdorf der Mani Vathiy, Foto (c) Tobias Schorr
Das Turmdorf Vathia ist eines der schönsten Dörfer der Mani, Foto (c) Tobias Schorr
Das Turmdorf Vathia ist eines der schönsten Dörfer der Mani, Foto (c) Tobias Schorr
Eine alte Dame in einem der Mani-Dörfer. Für alte Menschen eine sehr einsame Gegend, weil die jungen Leute alle nach Athen weggezogen sind, Foto (c) Benny Trapp
Eine alte Dame in einem der Mani-Dörfer, Foto (c) Benny Trapp
Ein Krokus im karstigen Boden der Mani, Foto (c) Benny Trapp
Ein Krokus im karstigen Boden der Mani, Foto (c) Benny Trapp
Beobachtung einer Wespenspinne, Foto (c) Benny Trapp
Beobachtung einer Wespenspinne, Foto (c) Benny Trapp
Die Raupe eines Wolfsmilchschwärmers, Foto (c) Benny Trapp
Die Raupe eines Wolfsmilchschwärmers, Foto (c) Benny Trapp
Fledermäuse finden in den alten Kapellen der Mani zahlreiche Versteckplätze, Foto (c) Benny Trapp
Fledermäuse finden in den alten Kapellen der Mani zahlreiche Versteckplätze, Foto (c) Benny Trapp
Der Ägäische Nacktfingergecko, Foto (c) Benny Trapp
Der Ägäische Nacktfingergecko, Foto (c) Benny Trapp
Eine Leopardnatter aus der Region Mani, Foto (c) Benny Trapp
Eine Leopardnatter aus der Region Mani, Foto (c) Benny Trapp

Rundfahrt um die Halbinsel Mani mit Stopp im pittoresken Turmdorf Vathia. Es geht in die Berge der Mani. Bei Spaziergängen werden wir zahlreiche seltene Orchideen finden und einige Tiere retten, die regelmäßig in eine alte Zisterne fallen. Dabei kommt es nicht selten zu interessanten Entdeckungen von Arten, die sonst kaum auffindbar sind! Insgesamt besuchen wir eine einzigartige Landschaft, oft mit gleichzeitigem Blick auf das Ionische und Ägäische Meer. Auf dem Weg liegen immer wieder alte Kapellen, ein Paradies für jeden Fotografen! Gythion, die kleine reizvolle Hafenstadt wird unser Ziel sein. Sie ist auch der idealer Ort, um eine erlebnisreiche Reise zu beenden.

Tag 10: Rückreise & Rückflug

Abends in den Dünen bei Pylos, Foto (c) Benny Trapp
Abends in den Dünen bei Pylos, Foto (c) Benny Trapp
Benny Trapp fotografiert in den Dünen von Pylos
Benny Trapp fotografiert in den Dünen von Pylos
Abendstimmung an der Lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp
Abendstimmung an der Lagune von Gialova, Foto (c) Benny Trapp

Je nachdem, wann und von welchem Flughafen der Rückflug geht, haben Sie vielleicht noch etwas Zeit zum Bummeln oder Baden. Ansonsten fahren wir entweder zum Flughafen Athen oder Kalamata zurück. Wer länger auf der Peloponnes bleiben möchte, für den können wir z.B. auf Methana oder in Pylos eine Unterkunft reservieren. Von Methana aus kommt man auch ohne Reiseleiter leicht zum Flughafen Athen zurück. Falls Ihr Rückflug von Kalamata aus geht, bietet sich ein längerer Aufenthalt in Pylos an.