Politische Lage / Atmosphäre

Trotz der angespannten politischen Lage sind deutschsprachige Gäste weiterhin in Griechenland willkommen. Auf keiner der vergangenen Reisen wurden Gäste belästigt, oder wegen ihrer deutschen Heimat schlecht beahndelt. Es läge nicht im Interesse der Griechen, ausländische Gäste zu verärgern, denn viele Griechen leben vom Fremdenverkehr. Ihr Reiseleiter Tobias Schorr wird Ihnen über die aktuelle Lage berichten und Sie werden sicher seine Freunde vor Ort kennenlernen.

Giftige Tiere

Es herrscht oft das Vorurteil, dass Griechenland und generell Südeuropa wegen Schlangen gefährlich wäre. In mehr als 25 Jahren habe ich in Griechenland vielleicht 10 Schlangen gesehen. Davon waren 2 giftige Vipern, die sofort flohen. Ich hatte nie die "Chance" einer "gefährlichen" Schlange so nahe zu kommen, dass sie mich hätte beißen können. Und ich halte mich sehr oft in der Natur und in dichtem Gebüsch auf. Ich suche nach Reptilien, um sie zu fotografieren. Es ist ein seltenes Glück (!!!), eine Schlange aus der Nähe zu beobachten oder zum Beispiel eine ungiftige Leoparnatter in der Hand zu halten.

Es gibt keinen Grund Angst vor Schlangen zu haben!

In den letzten zwanzig Jahren sind in Griechenland keine Menschen durch Schlangen ums Leben gekommen. In der gleichen Zeit sind Hunderte Menschen dort bei Motorradunfällen tödlich verunglückt.

Auf Milos gibt es die vom Aussterben bedrohte Vipera Schweizeri und nur mit sehr viel Glück (!!!) kann man mal eine beobachten.

Auch Skorpione wird man nur finden / erleiden, wenn man unvorsichtig unter Steine greift oder unter umgefallene Baumstämme greift.


Geologische Gefahren

Griechenland ist ein geologisch aktives Land. In dieser Region schiebt sich die afrikanische Platte unter die eurasische Platte. Die Folge sind häufige Erdbeben und die aktiven Vulkane, zu denen neben Milos, Santorin und Nisyros auch Methana gehört.
Man sollte also immer auf Erdbeben vorbereitet sein und wenn es wackelt sollte man Abstand von steilen Felswänden halten und nicht den Hotelaufzug benutzen. Das Hotel Saronis ist erdbebensicher gebaut.

Sollte man sich am Meer befinden udn dieses auffällig zurückweichen, muss man sofort höhere Bereiche aufsuchen. Die Gefahr von Tsunamis herrscht am gesamten östlichen Mittelmeer.

In Senken, Zisternen und z.B. im Bad des Pausanias können Kohlensäuregase austreten, an denen man ersticken kann. Besonders, wenn es windstill ist.

Höhlen sollte man grundsätzlich nie alleine besuchen und vorher das Hotel informieren, falls man z.B. die Taubenhöhle besucht.

Natur & Gefahren in Griechenland

Griechenland ist nicht generell ein "gefährliches" Reiseziel. Jedoch sollte man sich in einer fremden Region immer vorsichtiger, als zuhause verhalten. Griechenland hat nicht die gewohnt "hohen" Sicherheitsstandards, wie zum Beispiel in Deutschland. Nicht alles ist so geplant, dass es im Ernstfall "sicher" ist. Das gilt für die Planung von Strassen, Gebäuden und Infrastruktur. Nicht jeder Abhang oder jeder steile Fels ist abgesichert oder eingezäunt. Nicht jeder gefährliche Ort ist ausgeschildert oder bekannt. Im Ernstfall und bei einem Unfall kommt nicht sofort oder zeitnah qualifizierte, ärztliche Hilfe. Dies alles sollte man bei seinen Aktivitäten beachten. In Deutschland, der Schweiz oder Österreich gibt es z.B. eine gut organisierte, schnelle Bergrettung, die technisch und personell gut ausgestattet. In Griechenland ist alles ein Abenteuer.
Unter normalen Bedingungen wird man in Griechenland nicht in Gefahr geraten, wenn man sich verantwortungsvoll verhält und auch den Rest der Gruppe immer im Auge behält.