Politische Lage / Atmosphäre

Trotz der angespannten politischen Lage sind deutschsprachige Gäste weiterhin in Griechenland willkommen. Auf keiner der vergangenen Reisen wurden Gäste belästigt, oder wegen ihrer deutschen Heimat schlecht beahndelt. Es läge nicht im Interesse der Griechen, ausländische Gäste zu verärgern, denn viele Griechen leben vom Fremdenverkehr. Ihr Reiseleiter Tobias Schorr wird Ihnen über die aktuelle Lage berichten und Sie werden sicher seine Freunde vor Ort kennenlernen.

Giftige Tiere

Auf Santorin gibt es keine giftigen Schlangen und Skorpione haben wir bisher auch keine gefunden. Die einzige Schlange, die wir bisher sahen, ist die wunderschöne, ungiftige Leopardnatter.

Geologische Gefahren

Griechenland ist ein geologisch aktives Land. In dieser Region schiebt sich die afrikanische Platte unter die eurasische Platte. Die Folge sind häufige Erdbeben und die aktiven Vulkane, zu denen neben Methana, Milos, und Nisyros auch Santorin gehört.
Man sollte also immer auf Erdbeben vorbereitet sein und wenn es wackelt sollte man Abstand von steilen Felswänden halten . Das Hotel Anemomilos ist erdbebensicher gebaut.

Sollte man sich am Meer befinden udn dieses auffällig zurückweichen, muss man sofort höhere Bereiche aufsuchen. Die Gefahr von Tsunamis herrscht am gesamten östlichen Mittelmeer.

Santorin ist ein potentiell aktiver Vulkan. Der letzte Ausbruch fand 1950 statt, 2012 gab es eine Erdbebenkrise, bei der sich die Insel um ca. 9 cm gehoben hat, weil eine Magmakammer aufsteigt. Trotzdem ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass es in den nächsten 5-20 Jahren einen neuen Ausbruch geben wird. Eher sind Erdbeben wahrscheinlich. Die finden alle paar Tage statt. Da sie so schwach sind, dass sie der Mensch nicht wahrnimmt, werden sie nur von modernen Geräten erfasst.

Je öfter es wackelt, desto besser, da dadruch die gesammelte Energie langsam frei wird und nicht plötzlich gewaltvolle Zerstörungen verursacht.

Natur & Gefahren in Griechenland

Griechenland ist nicht generell ein "gefährliches" Reiseziel. Jedoch sollte man sich in einer fremden Region immer vorsichtiger, als zuhause verhalten. Griechenland hat nicht die gewohnt "hohen" Sicherheitsstandards, wie zum Beispiel in Deutschland. Nicht alles ist so geplant, dass es im Ernstfall "sicher" ist. Das gilt für die Planung von Strassen, Gebäuden und Infrastruktur. Nicht jeder Abhang oder jeder steile Fels ist abgesichert oder eingezäunt. Nicht jeder gefährliche Ort ist ausgeschildert oder bekannt. Im Ernstfall und bei einem Unfall kommt nicht sofort oder zeitnah qualifizierte, ärztliche Hilfe. Dies alles sollte man bei seinen Aktivitäten beachten. In Deutschland, der Schweiz oder Österreich gibt es z.B. eine gut organisierte, schnelle Bergrettung, die technisch und personell gut ausgestattet. In Griechenland ist alles ein Abenteuer.
Unter normalen Bedingungen wird man in Griechenland nicht in Gefahr geraten, wenn man sich verantwortungsvoll verhält und auch den Rest der Gruppe immer im Auge behält. Auf Santorin sollte man an der Kaldera und ihren steilen Abhängen immer Vorsicht walten lassen. Durch die überlasteten, schlecht geplanten Strassen ist die Nutzung eines Motorrads oder Quad NICHT zu empfehlen!